
Wer ist nicht für eine Haartransplantation geeignet?
Eine Haartransplantation ist möglicherweise nicht geeignet, wenn Sie nicht über genügend Spenderhaare verfügen, unter 18 Jahre alt sind, schwanger sind, unkontrollierte Blutgerinnungsstörungen haben oder an einer aktiven Kopfhauterkrankung leiden (wie z. B. Psoriasis oder Ekzemschübe). Einige medizinische Bedingungen schließen Sie nicht dauerhaft aus, erfordern jedoch eine Freigabe, gutes Timing und strenge Sicherheitsprotokolle.
Personen ohne verwendbares Spenderhaar
Eine Haartransplantation basiert auf der Entnahme gesunder Follikel aus einer „Spenderzone“, typischerweise vom Hinterkopf und den Seiten, wo das Haar genetisch bedingtem Haarausfall besser widersteht.
Wenn jemand ohne Haarfollikel auf der Kopfhaut geboren wurde (oder keine nutzbaren Spenderfollikel aufgrund von starkem Haarausfall oder Narbenbildung hat), kann mit den heutigen Standardtechniken keine Transplantation durchgeführt werden, da nichts verpflanzt werden kann.

Personen unter 18 Jahren
Die meisten Kliniken setzen 18 Jahre als Mindestalter fest, da für die Operation eine informierte Einwilligung und ein stabiler Langzeitplan für den Haarausfall erforderlich sind.
In der Praxis bevorzugen viele Chirurgen zu warten, bis sich das Muster des Haarausfalls besser zeigt (oft Mitte 20 oder später), es sei denn, der Fall wird sorgfältig ausgewählt und die Erwartungen sind realistisch.
Personen mit blutübertragenen Infektionen
Erkrankungen wie HIV und Hepatitis B/C schließen eine Haartransplantation nicht automatisch in jeder Situation aus. In vielen Fällen sind medizinische Stabilität, präoperative Untersuchungen und die Einhaltung strikter Hygienestandards in der Klinik entscheidend.
Im Hair Center of Turkey werden Eingriffe unter höchsten Sterilisationsstandards und patientenspezifischen Sicherheitsprotokollen geplant. Daher wird die Eignung individuell beurteilt und nicht pauschal mit „ja/nein“ entschieden.

Personen mit Hämophilie oder hohem Blutungsrisiko
Bei einer Haartransplantation werden viele kleine Schnitte vorgenommen, daher ist eine normale Blutgerinnung wichtig. Personen mit Hämophilie (oder anderen Gerinnungsstörungen) können nur Kandidaten sein, wenn ihre Erkrankung medizinisch kontrolliert ist und ihre Laborwerte im sicheren Bereich liegen.
Dies ist keine Situation zur Selbstbeurteilung – die Freigabe sollte durch den behandelnden Arzt erfolgen und das OP-Team sollte den Eingriff entsprechend planen.

Personen mit aktiven Kopfhauterkrankungen oder akuten Kopfhautproblemen
Eine gesunde Kopfhaut ist wichtig für das Überleben der Transplantate und die Heilung. Wenn Sie einen aktiven Schub einer entzündlichen oder autoimmunen Erkrankung der Kopfhaut haben (häufig genannte Beispiele sind Psoriasis, Ekzem, Lupus und ähnliche entzündliche Erkrankungen), ist es in der Regel sicherer, die Kopfhaut zuerst zu behandeln und zu stabilisieren, bevor man erneut prüft.
Eine Transplantation während einer aktiven Phase kann die Reizung verstärken, die Heilung verzögern und das Ergebnis beeinträchtigen.

Schwangere Frauen
Eine Haartransplantation wird während der Schwangerschaft in der Regel verschoben. Der Eingriff erfolgt meist unter lokaler Betäubung und mit begleitenden Medikamenten, und elektive Operationen werden vermieden, um unnötige Risiken für Mutter und Kind zu minimieren.
Wenn Haarausfall während der Schwangerschaft ein Problem darstellt, wird den meisten Patientinnen geraten, bis nach der Entbindung und einer medizinischen Freigabe zu warten.

Personen mit unkontrolliertem Alkohol- oder Drogenkonsum
Regelmäßiger Alkoholkonsum kann die Blutungsneigung erhöhen und die Nachsorge beeinträchtigen, während Substanzmissbrauch die Reaktion auf Anästhesie, Wundheilung und das Befolgen von Anweisungen erschweren kann.
Da Transplantate in der frühen Phase sehr empfindlich sind, verlangen viele Kliniken, dass Patienten Stabilität zeigen und die Fähigkeit nachweisen, Anweisungen vor der Operation zu befolgen.

FAQ
Kann eine Haartransplantation durchgeführt werden, wenn kein Spenderhaar am Hinterkopf vorhanden ist?
Nein. Ohne eine zuverlässige Spenderregion gibt es keine Follikel, die transplantiert werden können.
Ist unter 18 Jahren immer ein „Nein“?
In den meisten Fällen ja. Selbst wenn eine Operation technisch möglich ist, ist die langfristige Planung schwieriger, da der Haarausfall weitergehen und sich das Muster noch nicht gefestigt haben kann.
Können Personen mit HIV oder Hepatitis eine Haartransplantation erhalten?
Manchmal. Die Eignung hängt von der medizinischen Stabilität und davon ab, ob die Klinik strenge Screening- und Hygienestandards einhält.
Können Hämophilie-Patienten eine Haartransplantation erhalten?
Möglicherweise, mit ärztlicher Freigabe und sicheren Gerinnungswerten, die durch Bluttests bestätigt wurden. Es muss als koordinierter medizinischer Fall und nicht als Routineeingriff behandelt werden.
Kann ich eine Transplantation machen lassen, wenn ich Psoriasis oder Ekzem habe?
Nicht während eines aktiven Schubs auf der Kopfhaut. Sobald die Kopfhaut ruhig und medizinisch kontrolliert ist, kann Ihre Eignung erneut beurteilt werden.
Können schwangere Frauen eine Haartransplantation machen lassen?
Sie wird in der Regel bis nach der Schwangerschaft verschoben, aufgrund elektiver Chirurgie und Medikamentenerwägungen.
