Hausgemachte Naturmasken für geschädigtes Haar

Hausgemachte natürliche Masken für geschädigtes Haar

Hausgemachte Haarmasken können trockenes und geschädigtes Haar geschmeidiger machen, Haarbruch reduzieren und den Glanz verbessern, indem sie Feuchtigkeit zurückführen und die Haarfaser stärken. Die besten Ergebnisse werden mit einfachen Zutaten wie Olivenöl, Kokosöl, Avocado, Joghurt und Honig erzielt, angewendet 1–2 Mal pro Woche. Führen Sie zuvor einen Allergietest durch, vermeiden Sie eine Überanwendung und konzentrieren Sie sich auf Längen und Spitzen, wenn Ihre Kopfhaut fettig ist.

Warum Haare geschädigt werden

Haarschäden entstehen meist im Laufe der Zeit. Hitze, Färben, Blondieren und häufiges Waschen können die natürlichen Öle entfernen und die Haarfaser schwächen. Sonne, Wind und Umweltverschmutzung verstärken zudem Trockenheit und Frizz. Wird die äußere Haarschicht rau, brechen die Haare leichter und wirken stumpf.

Häufige Ursachen

  • Hitzeanwendung: Häufige Nutzung von Glätteisen, Lockenstäben und Föhns schwächt die Haare und fördert Spliss.
  • Chemische Behandlungen: Färben, Blondieren und Dauerwellen können die Haarstruktur verändern und das Haar brüchig machen.
  • Nährstoffmangel: Eine geringe Proteinzufuhr sowie Vitamin- oder Mineralstoffmängel können das Haar schwächen und anfälliger für Bruch machen.
  • Umwelteinflüsse: UV-Strahlen, Wind und Umweltverschmutzung trocknen das Haar aus und stören den Feuchtigkeitshaushalt.
  • Aggressive Produkte: Starke Tenside und übermäßiges Waschen können schützende Öle entfernen, insbesondere bei bereits trockenem Haar.

Hausgemachte natürliche Masken für geschädigtes Haar

Vorteile hausgemachter Masken

Hausgemachte Masken sind eine praktische Möglichkeit, geschädigtes Haar zu pflegen, ohne übermäßige Produktrückstände zu verursachen. Sie verbessern die Geschmeidigkeit, reduzieren Trockenheit und lassen das Haar glänzender erscheinen, indem sie die Haarfaser glätten. Sie „reparieren“ das Haar nicht von innen, helfen aber bei regelmäßiger Anwendung, die Haare zu schützen und Haarbruch zu minimieren.

So verwenden Sie natürliche Masken sicher

Beachten Sie diese Hinweise:

 

  • Führen Sie vor der vollständigen Anwendung einen Allergietest an einer kleinen Hautstelle durch.
  • Verwenden Sie Masken 1–2 Mal pro Woche. Eine Überanwendung von Ölen kann das Haar beschweren oder bei manchen Menschen die Schuppenbildung verstärken.
  • Tragen Sie die Maske hauptsächlich auf Längen und Spitzen auf. Bei fettiger oder empfindlicher Kopfhaut schwere Öle direkt auf der Kopfhaut vermeiden.
  • Mit lauwarmem Wasser ausspülen. Sehr heißes Wasser kann die Trockenheit verstärken.
  • Bei aktiven Kopfhautproblemen (Juckreiz, Rötung, Schuppen) diese zuerst behandeln und Masken nicht auf gereizte Bereiche auftragen.

Die besten hausgemachten natürlichen Masken für geschädigtes Haar

Maske aus Olivenöl und Honig

Ideal für: Trockenes, stumpfes Haar und raue Spitzen

Zutaten:

  • 2 Esslöffel Olivenöl
  • 1 Teelöffel Honig

Anwendung:

  1. 1. Olivenöl und Honig zu einer gleichmäßigen Mischung verrühren.
  2. 2. Auf feuchtes Haar auftragen, mit Fokus auf Längen und Spitzen.
  3. 3. Mit einem Handtuch oder einer Duschhaube abdecken und 30–40 Minuten einwirken lassen.
  4. 4. Gründlich ausspülen und mit einem milden Shampoo waschen.

Tipp: Wenn Ihr Haar schnell fettig wird, verwenden Sie weniger Olivenöl und vermeiden Sie den Ansatz.

Hausgemachte natürliche Masken für geschädigtes Haar

Maske aus Avocado, Honig und Kokosöl

Ideal für: Frizzanfälliges Haar, das mehr Geschmeidigkeit braucht

Zutaten:

  • 1 reife Avocado
  • 1 Esslöffel Honig
  • 1 Teelöffel Kokosöl

Anwendung:

  1. 1. Die Avocado zu einer glatten Paste zerdrücken.
  2. 2. Mit Honig und Kokosöl vermischen.
  3. 3. Von den Längen bis in die Spitzen auftragen (und nur leicht auf die Kopfhaut, wenn diese nicht fettig ist).
  4. 4. 30 Minuten einwirken lassen, dann ausspülen und shampoonieren.

Tipp: Gut vermischen, um Rückstände zu vermeiden, die sich schwer ausspülen lassen.

Hausgemachte natürliche Masken für geschädigtes Haar

Maske aus Kokosöl und Joghurt

Ideal für: Brüchiges Haar nach Hitzeanwendung

Zutaten:

  • 2 Esslöffel Kokosöl
  • 1 Esslöffel Naturjoghurt (optional)

Anwendung:

  1. 1. Das Kokosöl zwischen den Händen erwärmen.
  2. 2. Falls gewünscht mit Joghurt mischen und auf die Haarlängen auftragen.
  3. 3. 40–50 Minuten einwirken lassen.
  4. 4. Mit Shampoo ausspülen, bis alle Rückstände entfernt sind.

Tipp: Bei Schuppen oder seborrhoischer Dermatitis schwere Öle auf der Kopfhaut vermeiden und fachlichen Rat einholen.

Maske aus Banane und Joghurt

Ideal für: Trockenes Haar, das sich leicht verknotet

Zutaten:

  • 1 reife Banane
  • 2 Esslöffel Naturjoghurt
  • 1 Teelöffel Honig (optional)

Anwendung:

  1. 1. Die Banane zerdrücken oder mixen, bis sie vollständig glatt ist.
  2. 2. Mit Joghurt (und optional Honig) vermischen.
  3. 3. Auf feuchtes Haar auftragen, besonders auf die Spitzen.
  4. 4. 20–30 Minuten einwirken lassen, dann ausspülen und shampoonieren.

Tipp: Gründliches Mixen ist entscheidend – Bananenstücke lassen sich schwer entfernen.

Maske aus Ei und Olivenöl

Ideal für: Geschwächtes oder stark behandeltes Haar

Zutaten:

  • 1 Ei
  • 1 Teelöffel Olivenöl

Anwendung:

  1. 1. Ei und Olivenöl verquirlen.
  2. 2. Nur auf die Haarlängen auftragen.
  3. 3. 15–20 Minuten einwirken lassen.
  4. 4. Mit kaltem oder lauwarmem Wasser ausspülen, anschließend shampoonieren.

Tipp: Verwenden Sie kaltes Wasser – heißes Wasser kann das Ei stocken lassen und das Ausspülen erschweren. Bei Ei-Allergie nicht anwenden.

Wie oft sollte man eine Haarmaske verwenden?

Für die meisten Menschen sind 1–2 Anwendungen pro Woche ausreichend. Bei sehr trockenem Haar kann eine Anwendung zweimal pro Woche für einige Wochen sinnvoll sein, anschließend auf Erhaltung reduzieren. Wird die Kopfhaut juckend, fettig oder schuppig, die Anwendung verringern und Masken nicht am Ansatz auftragen.

Was Sie bei geschädigtem Haar vermeiden sollten

  • Übermäßige Hitze ohne Schutz (Hitzeschutz verwenden und niedrigere Temperaturen einstellen).
  • Straffe Frisuren, die an der Haarwurzel ziehen, insbesondere bei nassem Haar.
  • Häufiges Blondieren oder aufeinanderfolgende chemische Behandlungen.
  • Raues Abtrocknen mit dem Handtuch – besser ein Mikrofasertuch oder ein weiches Baumwollshirt verwenden.
  • Aggressives Bürsten – vorsichtig von den Spitzen nach oben entwirren.

Wann Sie professionelle Hilfe in Anspruch nehmen sollten

Wenn Sie plötzliches Ausdünnen, Haarausfall in bestimmten Bereichen, Schmerzen der Kopfhaut oder starken Haarausfall über mehr als 8–12 Wochen bemerken, lassen Sie sich untersuchen. Masken können Trockenheit und Haarbruch verbessern, anhaltender Haarausfall hat jedoch häufig eine zugrunde liegende Ursache wie Stress, Erkrankungen, hormonelle Veränderungen oder Kopfhauterkrankungen.

Häufig gestellte Fragen

Wie lange sollte ich eine hausgemachte Haarmaske einwirken lassen?

Die meisten Masken wirken innerhalb von 20–50 Minuten gut. Eine längere Einwirkzeit bringt meist keinen zusätzlichen Nutzen, und sehr ölige Mischungen können beschweren und schwer auszuspülen sein.

Sollte ich die Maske auf die Kopfhaut oder nur auf die Haarlängen auftragen?

Bei trockener Kopfhaut ohne Neigung zu Schuppen kann eine leichte Anwendung sinnvoll sein. Bei fettiger oder empfindlicher Kopfhaut empfiehlt es sich, sich auf Längen und Spitzen zu konzentrieren, um Ablagerungen zu vermeiden.

Welches Shampoo sollte ich nach der Maske verwenden?

Verwenden Sie ein mildes Shampoo und spülen Sie gründlich aus. Bleiben Rückstände, waschen Sie lieber zweimal, statt die Kopfhaut stark zu schrubben.

Kann ich diese Masken nach dem Färben oder Blondieren verwenden?

Ja, aber warten Sie, bis sich die Kopfhaut beruhigt hat, und vermeiden Sie Inhaltsstoffe, die ein Brennen verursachen. Pflegemasken helfen bei Trockenheit, können chemische Schäden jedoch nicht vollständig rückgängig machen.

Helfen Masken bei Haarausfall?

Sie können Haarbruch reduzieren und das Erscheinungsbild des Haares verbessern, behandeln jedoch keinen genetisch oder medizinisch bedingten Haarausfall. Bei Ausdünnung am Ansatz ist eine professionelle Abklärung ratsam.